Die DJEMBE

Die Djembe ist die wohl am weitest verbreitete Handtrommel Westafrikas. Sie ist wohl das bekannteste westafrikanische Instrument in Europa, Asien und Amerika. Die Djembe wird aus einem Stück Holz gearbeitet, mit Ziegenfell bespannt und lässt sich so fast jeder Tonhöhe anpassen. In manchen Gegenden und zu bestimmten Anlässen werden Djemben auch mit anderen Fellen, z.B. Rind (klingt etwas dumpfer und tiefer, ja erdiger), bespannt.

Früher wurden auch noch für besondere Trommeln zu besonderen Ritualen Antilopenfelle verwendet. Diese sollen einen viel geschmeidigeren, klareren und "feingliedrigeren" Klang haben als ein Ziegenfell. Ich selbst habe noch keine Djembe mit Antilopenfell gehört. Allerdings habe ich eine Djembe mit einem einheimischen Rehfell bespannt und muss sagen, der Klang hat mir sehr gefallen. Da das Rehfell dünner als ein Ziegenfell ist, kling diese dann etwas schärfer, brillianter und auch klarer.

Auf der Abbildung links seht auch noch Bleche an der Djembe stecken. Diese nennt man Kessing Kessing. Es sind einfach Bleche, in die gebogene Metalldrähte gehängt werden. Wenn man nun die Djembe spielt, dann ergeben sich beim Schlagen rhythmische, rasselnde Geräusche. Dies ergibt wiederum im Ensemble-Spiel einen wunderbaren, zusätzlichen Effekt.

Im Ensemble-Spiel gibt es meist mindestens zwei verschiedene Begleitstimmen, wobei die jeweils hierfür ausgesuchten Djemben in unterschiedlicher Tonhöhe gespannt sind. Die Djembe des Solisten ist dabei immer am Höchsten gespannt.